
Katsushika Hokusai (1760 - 1849) war einer der bedeutendsten Vertreter des japanischen Ukiyo-e.
Hokusais Werke verbreiteten sich anfangs nur in Japan, da sich das Land mit Beginn des 17. Jahrhunderts gegenüber der übrigen Welt nahezu völlig isoliert hatte. Nur Händlern aus den Niederlanden war es zu der Zeit erlaubt, Handel mit Japan zu treiben, und mit ihnen gelangten seine Bilder auch nach Europa. Dort inspirierten sie Künstler wie Vincent van Gogh, Paul Gauguin, Egon Schiele und Gustav Klimt und beeinflussten den Impressionismus.

Der Siebdruck, früher auch als „Serigrafie“ bezeichnet, ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einem wischerähnlichen Werkzeug, dem Gummirakel, durch ein feinmaschiges textiles Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedrückt wird (Durchdruckverfahren). An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Bildmotiv entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, sind die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht worden. (Bild: Roy Lichtenstein "Masterpiece" 1962)

Robert Milton Ernest Rauschenberg (* 22. Oktober 1925 in Port Arthur, Texas; † 12. Mai 2008 auf Captiva Island, Florida) war ein US-amerikanischer Maler, Grafiker, Fotograf und Objektkünstler und einer der wichtigsten Wegbereiter der Pop-Art im 20. Jahrhundert. Ab 1955 als Bühnendekorateur tätig, entwickelte er einen monumentalen Montagestil, der Collagen und Malerei mit dreidimensionalen Objekten verschiedener Art kombiniert («Combine Painting»); gilt als einer der führenden Vertreter des Action Painting.
Seine Sepia getönten Portraits scheinen auf den ersten Blick von dick gespachtelter Ölfarbe verzerrt. Lassen jedoch bei längerer Betachtung starke Emotionen durchdringen, welche wiederum viel Raum zur Interpretation lassen.
Der deutsche Künstler Sigmar Polke war Miterfinder des Begriffs "Kapitalistischer Realismus". Neben einer ironischen Bedeutungsvariante erkannte sich der Maler in der Ausübung seiner Kunstauffassung darin aber als deutsche Version der amerikanischen Pop-Art.
"Es ist für die Kunst nötig, immer in der Trivialwelt verwurzelt zu bleiben, um überhaupt unsere Zeit reflektieren zu können" Sein Werk folgt diesem Grundsatz. M.S.Bastian kommt unleugbar aus der Welt und Kultur der Comics, der trivialen Ausdrucksform einer ganzen, noch immer anhaltenden Epoche der Nachkriegszeit, die auch in die Kunst Einzug gehalten hat.












